Kartenzahlungen
Was passiert wenn jemand bei dir mit Karte zahlt
Die Karte wird ans Terminal gehalten, das Terminal leuchtet grün, der Betrag ist gebucht. Was dabei im Hintergrund passiert, ist schneller als man denkt: Das Terminal fragt beim Acquirer an, der Acquirer prüft bei der kartenherausgebenden Bank, die Bank autorisiert – alles in Sekunden. Danach läuft die Abrechnung, und der Betrag landet auf deinem Konto, abzüglich der vereinbarten Gebühren.
Für dich als Betrieb ist weniger entscheidend wie dieser Prozess technisch abläuft, sondern was er kostet, wie schnell das Geld bei dir ist und welche Karten dein Terminal akzeptiert.
Unterschiedliche Karten, unterschiedliche Logiken
Kartenzahlung ist nicht gleich Kartenzahlung. Unterschiede ergeben sich unter anderem daraus, wie eine Karte finanziell angebunden ist und wo sie eingesetzt wird.
Diese Unterschiede wirken sich direkt auf die Gebühren aus: Debitkarten sind in der Regel günstiger abzuwickeln als Kreditkarten, und Karten die ausserhalb der EU ausgestellt wurden kosten mehr als inländische. Wer das weiss, versteht seine Abrechnung besser.
Kartenmodelle einordnen
Kartenzahlungen bestehen aus verschiedenen Kartenmodellen, die sich historisch entwickelt haben und heute parallel genutzt werden. Welche davon relevant sind, hängt weniger von Trends ab als vom Einsatzbereich.
Statt einzelne Karten zu bewerten, lohnt es sich, zu verstehen, warum sie existieren und wofür sie genutzt werden. Erst diese Einordnung schafft eine solide Grundlage für spätere Entscheidungen.
Die folgenden Kartenmodelle zeigen, welche Debit- und Kreditkarten mit den SwiPay-Systemen akzeptiert werden. Welche davon im Alltag relevant sind, hängt vom Einsatzbereich, vom Standort und von der Kundschaft ab.