MOP Hilfecenter | 03 Suche & Recherche
RECHERCHE
Suche & Recherche
Sieben Suchbereiche, ein Prinzip: Du füllst Pflichtfelder aus, startest die Suche, filterst und exportierst. Hier findest du, was jeder Bereich macht und worauf du achten musst.
GRUNDPRINZIP
Was für jede Suche gilt
Alle sieben Suchbereiche im MOP funktionieren nach dem gleichen Schema. Wer das einmal verstanden hat, findet sich überall zurecht.
Pflichtfelder zuerst
Jede Suchmaske hat Pflichtfelder, erkennbar am roten Sternchen. Mindestens diese musst du ausfüllen, sonst startet die Suche nicht. Standardmässig ist immer der Zeitrahmen Pflicht.
Zeiträume beachten
Daten sind 180 Tage rückwirkend verfügbar. In Autorisierungen, Transaktionen und Zahlungen sind Einzel-Suchen auf maximal 31 Tage begrenzt. Brauchst du mehr, mach mehrere Abfragen.
Datumsformat
Datumsangaben immer im Format TT.MM.JJJJ. Alternativ über die Kalenderfunktion auswählen – die zeigt dir auch, an welchen Tagen Daten vorhanden sind.
Beträge mit Komma
Bei Beträgen ist das Komma das Dezimaltrennzeichen, nicht der Punkt. 15,99 ist richtig. 15.99 wird vom System als 1.599,00 interpretiert.
Trefferlimit
Eine Suche zeigt maximal 3000 Treffer. Bei mehr musst du die Suche enger fassen oder den Zeitraum aufteilen.
Mehr / Weniger Suchkriterien
In der Transaktionssuche kannst du erweiterte Filter einblenden – etwa Verarbeitungs- und Abrechnungsdatum oder Händler-PLZ. Weniger Suchkriterien blendet sie wieder aus.
DIE SIEBEN SUCHBEREICHE
Was jeder Bereich macht
Hier suchst du nach Genehmigungsanfragen an den Kartenherausgeber – also dem ersten Schritt jedes Bezahlvorgangs. Genehmigt oder abgelehnt, mit Begründungscode.
Wofür du das brauchst: Ablehnungsgründe nachvollziehen (z.B. Karte abgelaufen, PIN falsch), prüfen ob eine konkrete Autorisierung erteilt wurde, Reservierungen und Storni einsehen.
Wichtige Suchparameter: Transaktionsdatum (Pflicht, max. 31 Tage), Transaktionszeit, Transaktionsbetrag von–bis, Transaktionswährung, Referenznummer, Autorisierungsnummer (6-stellig), Terminal-ID (8-stellig).
Tipp: Im Ergebnis siehst du den Action Code. 000 heisst „erfolgreich», andere Codes wie 101 (Karte abgelaufen) oder 117 (PIN falsch) zeigen den Ablehnungsgrund. Volltext-Beschreibung in der Detailansicht.
Der zentrale Suchbereich für deine tatsächlich durchgeführten Umsätze. Hier siehst du, was wann gebucht, verarbeitet und abgerechnet wurde.
Wofür du das brauchst: Tagesumsatz nachvollziehen, einzelne Transaktion finden (per Kartennummer, Referenz oder Terminal), Verarbeitungsstatus prüfen, Buchhaltung mit Einzeldaten beliefern.
Grundmaske vs. erweiterte Maske: In der Grundmaske die häufigsten Filter (Datum, Betrag, Währung, Brand, Status, Referenz, Kartennummer, Terminal-ID). Über Mehr Suchkriterien öffnest du erweiterte Felder wie Verarbeitungs- und Abrechnungsdatum, Händler-PLZ oder Debitorennummer.
Tipp: Wenn du nach Brand suchst und der Verarbeitungsstatus verarbeitet ist, erscheint zusätzlich das Feld Brandprodukt. Damit kannst du gezielt nach Visa Debit oder Mastercard Corporate filtern.
Sammler sind Tagesabschlüsse pro Terminal. Hier siehst du, wie viele Transaktionen an einem Tag in welcher Summe zusammengefasst wurden.
Wofür du das brauchst: Tagesabschluss eines Terminals abgleichen, Sammler-ID einer konkreten Auszahlung zuordnen, Differenzen zwischen Kassenabschluss und Bankgutschrift klären.
Wichtige Suchparameter: Cutoff-Datum (Pflicht), Sammler-ID (max. 7 Stellen), Terminal-ID.
Salden zeigen dir den ausstehenden Betrag, der noch nicht ausgezahlt wurde. Wichtig für die Liquiditätsplanung.
Wofür du das brauchst: Sehen, welche Beträge gerade „in der Pipeline» sind. Auszahlungstermine abschätzen. Differenzen zwischen Soll- und Ist-Auszahlung erkennen.
Zahlungen sind die tatsächlichen Auszahlungen auf dein Bankkonto – inklusive Datum, Summe und Referenz auf die zugehörigen Transaktionen.
Wofür du das brauchst: Prüfen, ob eine Auszahlung eingegangen ist. Auszahlungssummen mit Bankkontoauszug abgleichen. Drill-Down zu den Einzeltransaktionen einer Auszahlung.
Tipp Drill-Down: Wenn ein Wert in der Spalte unterstrichen ist – etwa der Auszahlungsbetrag – kannst du draufklicken und siehst die zugehörigen Transaktionen.
Chargebacks sind Rückbuchungen, die der Kartenherausgeber durchgeführt hat – ausgelöst zum Beispiel durch eine Reklamation des Karteninhabers.
Wofür du das brauchst: Übersicht aller Rückbuchungen im Zeitraum, Reklamationsgrund und betroffenen Betrag prüfen, Frühwarnung bei steigender Chargeback-Quote.
Wichtig: Chargebacks haben rechtliche Fristen. Wenn du eine Rückbuchung ungerechtfertigt findest, kläre das zeitnah mit deinem TeleCash-Ansprechpartner – Widerspruchsfristen sind oft kurz.
Interchange-Daten zeigen das Interbankenentgelt – also den Anteil, den der Kartenherausgeber an der Transaktion einbehält. Nur relevant für Händler mit IC++-Modell.
Wofür du das brauchst: Detaillierte Aufschlüsselung deiner Acquiring-Kosten, Vergleich der Interchange-Sätze nach Kartenmarke, Optimierung deiner Konditionsstruktur.
Hinweis: Dieser Bereich ist nur sichtbar, wenn er gesondert freigeschaltet wurde. Wer mit Blended Pricing arbeitet, hat diesen Suchbereich nicht. Pflichtfelder sind Verarbeitungsdatum und Brand.
EFFIZIENTER SUCHEN
Drei Praxistipps
Lieber enger als weiter
Wenn du eine konkrete Transaktion suchst, gib so viele Filter wie möglich an. Das Trefferlimit von 3000 erreichst du sonst schnell, und unspezifische Suchen brauchen länger.
Drill-Down statt mehrfach suchen
Unterstrichene Werte in Ergebnislisten sind klickbar und führen dich zur nächsten Ebene – etwa von einer Auszahlung zu den Einzeltransaktionen. Spart eine ganze separate Abfrage.
Spalten merken
Wenn du regelmässig die gleichen Daten brauchst, konfiguriere die Spalten einmal. Die Auswahl bleibt bestehen, bis du sie wieder änderst.
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